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Osteopathie - Physiotherapie Rüdiger Römmer-Collmann

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Rüdiger Römmer-Collmann
Physiotherapeut  ||  Osteopath D.O. (Diplom IAO Gent)  || Heilpraktiker
Osteopathie

Osteopathie: Was ist das eigentlich?
Osteopathie ist heute in vieler Munde, doch die Wenigsten wissen, was es eigentlich bedeutet. Deshalb versuche ich an dieser Stelle einen groben Erläuterungsversuch, damit die Kontaktaufnahme mit realistischen Erwartungen erfolgt.
Informationen zur Osteopathie

Achtung wichtig! Laut einem aktuellen Urteil des Oberlandesgerichtes Düsseldorf sind nur Ärzte und Vollheilpraktiker zur Ausübung der Osteopathie berechtigt. Osteopathen, die nur eine physiotherapeutische Ausbildung abgeschlossen haben, ist die Anwendung der Osteopathie untersagt. Auch ein Segmentheilpraktiker Physiotherapie berechtigt nicht dazu. Da ich eine Vollheilpraktikerprüfung erfolgreich abgelegt habe, unterliege ich diesen Einschränkungen nicht und bin zur Ausübung der Osteopathie in vollem Umfang berechtigt.

Osteopathie: Was ist das eigentlich? Osteopathie ist heute in vieler Munde, doch die Wenigsten wissen was es eigentlich bedeutet. Deshalb versuche ich an dieser Stelle einen groben Erläuterungsversuch, damit die Kontaktaufnahme
mit realistischen Erwartungen erfolgt.
Geschichte: Entwickelt wurde die Osteopathie vom Amerikaner Dr. Andrew Taylor Still (1828-1917). Aus der Auseinandersetzung mit der zur damaligen Zeit betriebenen Heilkunde und seiner Unzufriedenheit mit derselben entwickelte er ein neues ganzheitliches System, das er Osteopathie nannte. Den Namen leitete er aus dem Griechischen von „Osteos“(= Knochen) und „Pathos“(= Leiden) ab. Er entdeckte den Zusammenhang zwischen Organstörungen und deren reflektorische Manifestation im Bewegungsapparat, wobei er erkannte, dass die Behandlung der einen Seite auch die andere positiv beeinflusst. Im Jahre 1874 trat er mit seinen philosophischen und praktischen Grundlagen der Osteopathie zum ersten Mal an die Öffentlichkeit. Durch J. M. Litteljohn fand die Osteopathie auch in Europa ihren Einzug, so dass die erste europäische Osteopathieschule 1917 in England gegründet wurde. Während in den USA die Osteopathie den Ärzten vorbehalten blieb, entdeckten in Europa hauptsächlich die Physiotherapeuten die Osteopathie für sich. Anfang der dreißiger Jahre entwickelte der amerikanische Osteopath W. G. Sutherland (1873-1954) die craniosacrale Behandlungsmethode.

Unterbereiche der Osteopathie:
  • muskuloskelettale Osteopathie: Diese Techniken entsprechen den, aus der Physiotherapie und Chiropraktik bekannten, Techniken der Gelenk- Muskel- und Bandmobilisation. Im Unterschied dazu werden sie jedoch mit einemanderen Hintergrund und im Gesamtkontext eingesetzt.
  • viscerale Osteopathie: Mithilfe dieser Techniken werden innere Organe behandelt. Zielsetzung ist dabei eine verbesserte Beweglichkeit und Durchblutung des Organs.
  • craniosacrale Osteopathie: Craniosacrale Techniken mobilisieren den knöchernen Schädel, das Kreuzbein und die dazugehörigen Bänder. Bei sensibler Tastung des Schädels lässt sich ein Rhythmus, ähnlich der Atmung, erfühlen. Dieser Rhythmus wird von den Osteopathen als „Atem des Lebens“ bezeichnet. Durch Mobilisation der Schädelnähte versucht der Osteopath den craniosacralen Rhythmus zu harmonisieren.

Prinzipien der Osteopathie:
  • Struktur und Funktion Struktur und Funktion beeinflussen einander. Strukturen des Körpers, die nicht intakt sind, werden auch nicht normal funktionieren. Dies bedeutet aber auch, dass in Strukturen, die nicht adäquat arbeiten trophische Veränderungen stattfinden, z.B. Verkürzungen von Muskeln und Bändern Dieses Prinzip lässt sich auf alle Körperstrukturen, einschließlich visceraler und craniosacraler Strukturen, übertragen.
  • Der Körper ist eine Einheit Ist ein Teil des Körpers geschädigt, so werden andere Teile reagieren. Auf diese Weise entwickeln sich Störungsketten, die an anderen Stellen des Körpers Probleme auslösen können, deren Schmerzhaftigkeit die der Ursprungsstörung bei weitem übersteigen kann.
  • Die Bedeutung der Zirkulation. Der Osteopath kennt die enorme Bedeutung der Zirkulation. Wird die arterielle, venöse, lymphatische und interstitielle Zirkulation in der jeweiligen Region verbessert, so bessern sich auch die Beschwerden und die Zone wird schneller wiederhergestellt.
  • Selbstheilung: Beseitigt oder vermindert der Osteopath die mechanischen, neurologischen, gefäßbedingten oder toxischen Stressfaktoren, so unterstützt er die Fähigkeit des Körpers sich selbst zu heilen.
  • Krankheit und Gesundheit: Während klassische, medizinische Disziplinen darauf ausgelegt sind Krankheiten und deren Symptome zu beseitigen, zielt die Osteopathie darauf ab, die Gesundheit einer Struktur, die Beschwerden verursacht, positiv zu beeinflussen.

Osteopathieausbildung und Schutz des Begriffes:
Leider ist der Begriff „Osteopath“ in Deutschland nicht geschützt. Aus diesem Grunde nennen sich viele Therapeuten Osteopath nach nur ein paar wenigen Kursen. Generell dauert die Osteopathieausbildung mindestens 5 Jahre und schließt mit einer wissenschaftlichen Arbeit sowie anschließender Prüfung vor einem internationalen Gremium ab. Der Osteopath erlangt dann den Titel D.O. (Diplom-Osteopath). Nur dieser Titel ist Garant für eine konsequent bis zum Ende durchgeführte Ausbildung. Ich habe meine Ausbildung an der I.A.O. gemacht, dies ist die größte und renommierteste Osteopathieschule in Europa, mit Sitz in Gent/Belgien, wo ich auch meine Diplomprüfung vor einer internationalen Jury abgelegt habe. Die meisten Krankenkassen bezuschussen mittlerweile osteopathische Behandlungen. Über Art und Umfang der Förderung informieren Sie sich am besten bei Ihrer Krankenkasse oder fragen Sie uns persönlich unter 02324/28520.Wir erfüllen alle Anforderungen in vollem Umfang.
 
Ich freue mich Sie behandeln zu dürfen!
 
Rüdiger Römmer-Collmann, Osteopath D.O. (Diplom IAO Gent)           
       
Die Informationen zur Osteopathie können Sie als PDF hier herunter laden.

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